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Elektroschweißen

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Elektroschweißen ist eine einfache Technik zum schnellen Herstellen dauerhafter Verbindungen. Mit Hilfe von Akafusion Muffen und
Schweißgeräten lassen sich Rohrleitungen, Formstücke und vorgefertigte Rohrelemente effizient montieren.
Die Verbindungsflächen (Rohr- und Formteiloberfläche und E-Muffen-Innenseite)
überlappen sich und werden mit Hilfe von im Formstück positionierten Widerstandsdrähten (Heizwendel) durch elektrische Energie auf Schweißtemperatur erwärmt und dadurch geschweißt. Dieser Prozess ist u.a. für Verschweißungen an schwer zugänglichen Stellen bestens geeignet.

Eine sorgfältige sowie saubere Verarbeitung ist hierbei entscheidend wichtig.

Akatherm bietet Ihnen ein umfangreiches Sortiment an Elektroschweißmuffen von d 40 mm bis d 315 mm sowie das passende Equipment, wie z.B. Schweißgeräte.

Ein einzaiartiges technisches Merkmal der Akafusion Elektroschweißmuffen stellen die an der Oberfläche liegenden Heizwendeln dar, die während des Schweißvorganges eine optimale Wärmeübertragund gewährleisten.

Ausgangspunkte

Elektromuffenschweißen ist eine einfache und zuverlässige Verbindungstechnik zugleich. Die Verfahrensbeschreibung besteht aus 8 Schritten, die nachstehend beschrieben sind. Detaillierte Ausführungen erhalten Sie in unserem technischen Handbuch. Ebenfalls erhältlich sind unsere Elektroschweißen von d40 bis d160 mm und Elektroschweißen von d200 bis d315 mm Video.


                          Sehen Sie unsere Elektroschweißen von d40 bis d160 mm - Video   Sehen Sie unsere Elektroschweißen von d200 bis d315 mm - Video

8 Schritte des Elektroschweißens


1. Vorbereitungen
Für die Herstellung einwandfreier Schweißverbindungen, bedarf es einer sorgfältigen Vorbereitung. Die Schweißgeräte sind auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Dies gilt besonders für Geräte, die sich im ständigen aktiven Baustelleneinsatz befinden. Es dürfen nur Schweißgeräte verwendet werden, die auf die zu schweißenden Teile abgestimmt sind.
Die Akafusion Muffen verfügen über freiliegende Heizwendeln. Diese sorgen beim Schweißvorgang zwischen Muffe und Rohr oder Formstück für eine symmetrische Wärmeübertragung. Die Heizwendeln müssen komplett überdeckt sein um einen einwandfreien Schweißvorgang zur gewährleisten.

2. Rohrenden rechtwinklig schneiden
Bei axiale Rohrverbindungen sind die Rohre gegebenenfalls mit geeignetem Werkzeug rechtwinklig abzutrennen. Das Rohrende ist innen und außen zu entgraten, Späne sind ohne Berührungen der Fügefläche zu entfernen.

3. Die zu schabenden Fläche markieren
Markieren Sie die Einstecktiefe +10 mm um zu gewährleisten das die Oxidschicht
über den gesamten Schweißbereich entfernt wird.

4. Rohr schaben und Einstecktiefe markieren
Im Bereich der Schweißzone ist die Oberfläche des Rohres bzw. Rohrstutzens am Formteil lückenlos spanend zu bearbeiten. Es sollte z.B. ein Rotationsschälgerät mit einem konstanten Wanddickenabtrag von ca. 0,2 mm verwendet werden. Auf eine geringe Ringspaltung ist zu achten! Die Einstecktiefe des Rohres muss entweder durch eine anzubringende Markierung oder durch eine geeignete Vorrichtung kontrollierbar sein.

5. Reinigen der Elektroschweißmuffe
Für die Herstellung einwandfreier Schweißverbindungen sind saubere Oberflächen
der Akafusion Elektroschweißmuffen von entscheidener Bedeutung.

6. Einstecken bis zur Markierung
Die Akafusion Elektroschweißmuffe darf weder verkantet noch mit Gewalt auf das Rohrende geschoben bis zur Markierung werden (spannungsarme Montage).

7. Spannungsarme Vorbereitung
Jegliche Rohre und Formteile sind vor und während der Schweißverbindung spannungsarm zu montieren damit ein möglicher Austritt der Schmelze nicht erfolgt und somit zu einer nicht korrekten Verbindung führt.

8. Schweißen und Abkühlen
Die Kontaktbuchsen der E-Muffen müssen zum Anschluss des Schweißkabels leicht zugänglich sein. Das Schweißgerät wird durch Kabel mit der Akafusion Elektroschweißmuffe verbunden. Die Schweißkabel sind gewichtsentlastet und korrekt anzubringen. Nach dem Starten des Schweißvorganges läuft dieser automatisch ab. Die Schweißverbindung darf erst nach dem Abkühlen belastet werden.