Stumpfschweißen
Pluspunkte
Stumpfschweißen ist eine wirtschaftliche und zuverlässige Verbindungstechnik, die keine zusätzlichen Komponenten benötigt. Bei eine Stumpfschweißverbindung werden die Rohr- und Formstückenden gleichmassig erhitzt mit ein Schweißspiegel und dann mitr ein bestimmter Druck zusammen gefügt. Diese Verbindungstechnik eignet sich sehr gut zur Vorfertigung oder das herstellen besondere Formteile.
Alle Akatherm Produkte können mit dieser Verbindungstechnik geschweißt werden. Formstücke können maximal um das Maß k gekürzt werden (sofern im Katalog angegeben), wobei Stumpfschweißen nach wie vor möglich ist. Akatherm verfugt eine vollständige Reihe von Stumpfschweißmaschinen.
Ausgangspunkte
Stumpfschweißen ist eine zuverlässige Verbindungsweise wenn eine richtige Schweißnaht gemacht worden ist. Das Stumpfschweißverfahrens besteht aus dem folgenden 6 Schritte (bezieht euch bitte auf unser technisches Handbuch für den vollständigen Prozess- und Zeittabelle). Ebenfalls erhältlich sind unsere Heizelementstumpfschweißen mit Maschine und Heizelementstumpfschweißen von Hand Video.- 6 Schritte des Stumpfschweißverfahrens
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1. Vorbereitungen
Maschinen und Geräte sind auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Dieses gilt besonders für Maschinen, die sich im Baustelleneinsatz befinden. Beim Schweißen von Rohren und Formteilen sind die Teile so in die Maschine einzuspannen, dass ihre Achsen fluchtend zueinander stehen und möglichst kein Wanddickenversatz entsteht.
2. Schweißteile mechanisch bearbeiten (hobeln)
Rohr- und Formteilstirnflächen sind mechanisch mit einem Planhobel solange zu bearbeiten, bis die Stirnflächen planparallel am Planhobel bzw. am Heizelement anliegen und somit gleichmäßig erwärmt werden können. Das Hobeln dient außerdem zum Entfernen der durch Luftsauerstoff oxidierten Oberflächen. Ohne Entfernen der Oxidschicht kann keine einwandfreie Schweißnaht hergestellt werden.
3. Angleichen
Die beiden Rohrenden werden gleichmäßig unter Fügedruck am Heizelement angeglichen. Dabei ist zu beachten, dass etwa zur Mitte der Angleichzeit die Stirnflächen planparallel am Heizelement (Schweißspiegel) anliegen sollen. Ein Indikator für die Qualität der Schweißnahtvorbereitung ist die Wulstausbildung am Umfang der Rohrenden. Dabei gilt: Je gleichmäßiger die Wulst, desto besser die Vorbereitung. Abgeschlossen ist das Angleichen, wenn die Wulsthöhe gleichmäßig über den Rohrumfang ausgebildet is.
4. Anwärmen
Während des Anwärmens müssen die Fügeflächen unter geringem Druck am Heizelement anliegen. Dazu wird der beim Angleichen eingestellte Fügedruck auf etwa 0,02 N/mm2 reduziert. Durch den Kontakt mit dem Heizelement gelangt die Wärme in die Rohrenden und plastifiziert diese. Die gleichmäßige Zunahme der Wulst über den Rohrumfang signalisiert, dass auch eine gleichmäßige Wärmeverteilung erzielt wurde.
5. Umstellen
Nach Beendigung des Anwärmens sind die Fügeflächen vom Heizelement zu lösen, das Heizelement herauszunehmen und die Fügeflächen schnellstmöglich zur Verbindung zu bringen. Das Abkühlen der plastifizierten Flächen ist zu verhindern, d.h. die Umstellzeit muß so kurz
wie möglich gehalten werden. Beim Herausnehmen des Heizelements darf es zu keiner Beschädigung oder gar Verschmutzung der Fügeflächen kommen.
6. Fügen und Abkühlen
Die zu schweißenden Artikel sollen bei der Verbindung mit einer Geschwindigkeit nahe null zusammentreffen. Der erforderliche spezifische Fügedruck (Schweißdruck) beträgt gemäß den Angaben der DVS 2207: 0,15 N/mm2. Der Fügedruck soll möglichst linear aufgebracht werden.
Die Abweichung darf nicht mehr als ± 0,01 N/mm2 betragen.
Der Fügedruck ist während der gesamten Abkühlzeit konstant zu halten. Dabei ist darauf zu achten, dass auf die Schweißnaht keinerlei mechanische Belastung ausgeübt wird. Die Schweißstelle ist vor zu schnellem oder schroffem Abkühlen zu schützen. Nach dem Fügen muß ein gleichmäßiger Doppelwulst vorhanden sein. Die Wulstausbildung gibt eine erste Orientierung über die Gleichmäßigkeit der Schweißnaht.





